1. Frauen

Auch im Pokalspiel von der SG Lok Schönebeck nicht zu bezwingen

Am Sonntag stand die 2. Runde im HVSA – Pokal für die Damen des HC Burgenland auf dem Spielplan. Die Auslosung hatte es so gewollt, dass der Gegner in der Sporthalle Plotha das Team der SG Lok Schönebeck sein sollte. Schönebeck, Mitaufsteiger zur SAL, konnte man bereits zum Saisonauftakt in der Fremde schlagen. Schon aus diesem Grund wollten die Gästemädels von Trainer Dirk Schedlo das Pokalspiel gewinnen.

Die Vorzeichen für die Gastgeberinnen standen dazu auch noch schlecht, da nach dem Weggang von Steffi Haase sowie der Sperre für Elisabeth Sorge auch noch Theresa Gering krankheitsbedingt passen musste. Trotzdem war man gewillt, auch dieses Aufeinandertreffen für sich zu entscheiden.

Es wurden einige Umstellungen in der Startsieben vorgenommen, so dass die ersten Minuten einige Anlaufschwierigkeiten brachten, obwohl der HCB mit 2:0 in Führung gehen konnte. Die ersten dreißig Minuten waren durch viele technische Fehler geprägt. Dabei waren vorrangig Fehlabspiele und Fehlwürfe zu verzeichnen. Wichtig in dieser Begegnung war, dass es den Gastgeberinnen immer gelang, die Führung zu behaupten oder maximal den Ausgleich hinnehmen zu müssen. Dies gelang den Schönebeckerinnen letztmalig kurz vor dem Seitenwechsel, beim 9:9. Die Burgenländerinnen konnten in der recht kompakt stehenden Abwehr, die durch Jessica Altner im Tor auch einen starken Rückhalt hatte, noch einige Bälle entschärfen und somit mit einer 11:9 – Führung in die Pause gehen.

Im zweiten Abschnitt konnten die Gastgeberinnen spielerisch mehr Akzente setzen, auch wenn es den Gästen gelang, weiter auf Tuchfühlung zu bleiben. Die zwei – Tore – Führung hatte dann auch immer Bestand. Vorrangig über die starke Linksaußen, Christina Dreesen, war die Heimsieben erfolgreich. Nach zwei Treffern in den ersten dreißig Minuten folgten noch ganze 11 (!) Tore in Halbzeit zwei. Gegen diese Spielweise hatten die Gäste nicht viel entgegenzusetzen, auch wenn die Torhüterin ihr Bestes gab. So kam es über das 16:14 (40. Min.) zum 24:20 (50. Min.). Auch diese Führung brachte noch nicht die gewünschte Sicherheit und Ruhe in die HCB – Aktionen. Doch eine doppelte Zeitstrafe für eine Schönebeckerin brachte dann ab der 55. Minute die Entscheidung, als der HCB vom 25:23 auf 27:23 bzw. zum 29:24 – Endstand erhöhte.

Nach dem Schlusspfiff konnte somit der Einzug in die dritte Pokalrunde gefeiert werden.

HCB spielte mit:
Diana Gerber und Jessica Altner im Tor
Melanie Steinbach (3), Julia Luther, Christina Dreesen (13), Ines Maß, Anna – Maria Schulz (4/1), Anja Flödl (2) und Luisa Hofmeister (7/1)