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Beste erste Halbzeit der Saison ist Grundlage für Heimerfolg

Im dritten Rückrundenspiel dieser Saison waren die Damen des HC Burgenland Gastgeberinnen für das Team der BSG Aktivist Gräfenhainichen. Am Ende dieser Begegnung stand ein klarer 43:30 – Heimsieg fest.

Den Grundstein für diesen Erfolg nach der Pleite in der Vorwoche gegen Bernburg legten die Damen bereits im ersten Abschnitt, den sie in souveräner Manier und nach der besten Leistung der bisherigen Saison mit 25:10 für sich gestalteten.
Die Auswertung des Bernburg – Spiels schien Früchte getragen zu haben, denn es wurde einiges, was kritisch besprochen wurde, umgesetzt.
Den ersten Treffern konnten die Gäste nicht viel entgegensetzen, schnell lagen sie mit 0:4 (5. Min.) im Hintertreffen. Dieser Vorsprung hatte dann auch noch eine Weile Bestand (8:4; 10. Min.) ehe die Einheimischen ihr Torepolster vergrößerten. So kam es über das 14:5 in der 15. Min. zum 18:8 zehn Minuten vor der Halbzeitpause. Auch die zwischenzeitlich durch den Gäste – Coach genommene Auszeit brachte nichts ein. Dem schnellen Spiel der Burgenländerinnen war der Tabellenfünfte in keinster Weise gewachsen. Oftmals konnten sie dem hohen Tempo nicht folgen. Deshalb war die 25:10 – Pausenführung verständliche Folge. In der eigenen Deckung wenig Fehler machend, starken Rückhalt durch Susann Radenz bekommend, ging die Post ab. Aber auch im ruhigen Spielaufbau zeigte man sich stark verbessert zur Vorwoche. Das Kreisläuferspiel war kaum kontrollierbar. Die Außen wurden super frei gespielt und aus dem Rückraum wurde ebenso hoher Druck erzeugt. Von jeder Position waren die Einheimischen torgefährlich.

Im zweiten Durchgang wurde leider nicht mehr an die ersten dreißig Minuten angeknüpft, was eine deutliche Resultatsverbesserung für die Gäste brachte. Teilweise wurde zu schnell und unvorbereitet der Abschluss gesucht, zu hektisch agiert. Jede Spielerin wollte sich beweisen, aber ehe man geduldig auf seine Chance wartete, hat man es auf die eigene Faust versucht. Dies führte nur sporadisch zu Torerfolgen, aber für die Gräfenhainicherinnen immer wieder zu leichten Ballgewinnen. Diese konnten sie für eigene Tore nutzen und über das 32:15 (40. Min.) kamen sie zum 37:25 in der 50. Spielminute. Trotz der Mehrzahl der technischen Fehler und Fehlabschlüsse war der Sieg nie in Gefahr. Auf alle Fälle muss aber das Rückzugsverhalten nach Ballverlusten verbessert werden. Dort waren in dieser Begegnung, im zweiten Abschnitt, die meisten Mängel zu erkennen. So war es auch nicht verwunderlich, dass die Gäste die zweite Hälfte mit 20:18 für sich entscheiden konnten.

„Heute konnten wir uns sogar den Luxus leisten, die noch angeschlagene Elisabeth Sorge mit ihrer Fußverletzung zu schonen. Der Anschlusskader hat viele Einsatzzeiten bekommen. Was klar besprochen werden muss, ist die Deckungsleistung im zweiten Abschnitt. Klar ist es schwierig, die Mädels nach so einer Führung zur Pause zu motivieren, aber phasenweise wurden zu leichte Treffer zugelassen!“.

HCB spielte mit:
Susann Radenz und Jessica Altner im Tor
Melanie Steinbach (4), Elisabeth Sorge, Julia Luther, Theresa Gering (2), Christina Dreesen (11), Ines Maß (2), Anna – Maria Schulz (3), Anja Flödl (4), Luisa Hofmeister (7/2) sowie Sarah Schaaf (10)

Fotos: Eric Mücke

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