3. Männer

Erfolgreiches Derby für die 3. Männer

Am Sonntagnachmittag kam es im Plotha zum „kleinen Derby“ zwischen der 3. Vertretung des HC Burgenland und der 2. Vertretung des Weißenfelser HV 1991. Auch für das kleine Derby musste niemand der Protagonisten motiviert werden und so entwickelte sich von Beginn an eine packende und spannende Partie, die viel Unterhaltungswert bot. Die Anfangsphase gestaltete sich sehr ausgeglichen. Insbesondere den jüngeren Akteuren der Heimsieben merkte man noch ein wenig Nervosität an, so dass insbesondere die Chancenverwertung zu wünschen übrig ließ. So gelang es auch dem WHV sich in der 10. Minute erstmals mit 2 Toren auf 4:6 abzusetzen. Da sich aber insbesondere in den Deckungsreihen nie etwas geschenkt wurde, blieb dieser Vorsprung die ganze Zeit über nur knapp. Leider ließen die Gastgeber in dieser Phase immer wieder leichte Bälle liegen oder der starke Patrick Pförtsch auf Aufbau Mitte wurde durch mangelnde Bewegung seiner Nebenleute im Stich gelassen. Außerdem war man zu häufig nach erfolgreichen Torabschlüssen unaufmerksam und wurde durch einfache Würfe düpiert. Daher war die leichte Führung der Gäste in dieser Phase auch voll verdient. Kurz vor der Halbzeit gelang es den jungen Weißenfelsern sogar, erstmals eine 3-Tore Führung zu erzielen, da sie immer wieder die einfachen Tore warfen (13:16 in der 26. Minute). Ein Kraftakt kurz vor der Halbzeit insbesondere durch die nun zum Einsatz kommenden Georg Schneider und den ehemaligen WHV-Spieler Benjamin Proschwitz brachten aber noch den Anschluss zum Pausenpfiff. Nun stand ein 16:17 auf der Anzeigetafel.
In der Halbzeit forderte Trainer Jan Förster mehr Konsequenz im Abschluss und vor allem Geduld. So ähnelte auch die 2. Halbzeit der ersten. Viel Kampf in den Deckungsreihen in einem aber weitestgehend fairen Spiel und eine clevere Chancenverwertung auf Seiten der Gäste. So gelang es ihnen auch, sich erstmals nach knapp 40 Minuten mit 4 Toren abzusetzen. Das führte aber in Reihen der Burgenländer nicht wie zuletzt zu einem Einbruch, sondern stachelte die Mannschaft zu noch mehr Kampf an. Besonders das Kreisspiel über Martin Tillmann funktionierte nun einige Male sehr gut und führte entweder direkt zu Toren oder zu Strafwürfen, die der Kreisläufer überlegt alle selbst verwandelte. Allerdings war man in der 2. Hälfte auch über alle Positionen torgefährlicher, was in der ersten Hälfte nur den Gästen gelang. So kämpfte man sich langsam wieder heran und konnte erstmals in der 52. Minute lautstark umjubelt ausgleichen (29:29). Nun bewahrheitete es sich, dass man niemals aufgeben darf. Denn obwohl die Weißenfelser über 40 Minuten eine Führung innehatten, gehörten die entscheidenden Minuten den Hausherren. Diese standen nun sehr konsequent in der Deckung und ließen auch durch einige entscheidende Paraden von Eric Reitmeyer, der sonst eher wenige Hände an den Ball bekam, kaum etwas zu. Außerdem spielte man konsequent die 2. Welle aus und erzielte so 4 Minuten vor dem Ende die entscheidende 33:30 Führung. Ein letztes Aufbäumen der Gäste konnte man zum Glück schadlos überstehen und feierte am Ende, aufgrund der starken kämpferischen Leistung über beide Halbzeiten einen nicht unverdienten aber doch glücklichen Sieg von 34:32.

Für den HCB spielten: Marwin Richter und Eric Reitmeyer im Tor, Martin Tillmann (12/7), Benjamin Proschwitz (11), Karsten Vopel 3, Patrick Pförtsch 3, Georg Schneider 3, Max Ille 1, Jakob Aumann 1 , Philipp Rosin, Marcus Brenner, John Gabler