1. Männer

Furiose zweite Hälfte bringt weiteren Sieg

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Quelle: NTB

HC Burgenland gewinnt auch in Staßfurt.

Vierter Sieg im fünften Auswärtsspiel und nach den gewonnenen Partien zu Hause gegen Calbe und vergangene Woche in Hermsdorf nun schon der dritte Erfolg in Serie: Überglücklich ließen sich die Oberliga-Handballer des HC Burgenland am Sonnabend in der Staßfurter Paul-Merkewitz-Sporthalle von den vielen mitgereisten Fans aus dem Burgenlandkreis für ihren 32:29-Auswärtserfolg feiern. Bis zu diesen Jubelszenen war es jedoch an diesem 9. Spieltag ein langer Weg, und in Hälfte eins deutete wenig daraufhin, dass die Punkte an die Gäste gehen würden. Schnell erkämpften sich die Staßfurter da eine Führung, die sie im Laufe des ersten Durchganges auf drei, vier und kurz vor der Hälfte sogar sechs Tore ausbauen konnten. „Dann aber kommt der Knackpunkt dieses Spieles, als wir vor dem Wechsel zweimal treffen und den Rückstand auf vier Tore reduzieren. Das hat uns Auftrieb gegeben“, zieht Trainerin Ines Seidler Bilanz.

Danach, im zweiten Durchgang, habe ihre Mannschaft furios gespielt. „Wir haben vorne wie hinten überaus diszipliniert agiert. Und plötzlich hat bei uns alles geklappt. Während Staßfurt dann wie gelähmt erschien.“ Tor um Tor holten die Handballer aus Naumburg/Stößen/Prittitz auf. Glichen dann eine Viertelstunde vor Schluss aus und zogen in der Folgezeit den Gastgebern davon. Starker Rückhalt nach der Pause war dabei HCB-Torhüter Thomas Drese, der zuvor noch auf der Bank hatte Platz nehmen müssen.

Dass es Trainer gerne vermeiden einzelne Spieler herauszuheben, ist bekannt. In diesem Falle wäre es aber auch unnötig. Gleich sieben Spieler des HCB konnten sich dreifach oder mehr in die Torschützenliste eintragen (siehe Statistik). Treffsicherster Werfer des HCB war dabei Ants Benecke, der von der Linksaußenposition gleich acht Mal erfolgreich war.

Obgleich es am kommenden Sonnabend zum Heimspiel gegen den Tabellendritten Oebisfelde und zur Möglichkeit, die Siegesserie auszubauen, kommt, vermeidet Trainerin Seidler den Blick an die Tabellenspitze. „Wir sollten nicht anfangen, rumzuspinnen“, sagte sie zu dem Gedanken, dass man nur vier Zähler Rückstand auf den Tabellenführer aus Köthen habe. Wieder an Bord soll am kommenden Sonnabend (Anwurf um 19.30 Uhr im „Euroville“) auch der bisher noch an der Hand verletzte Tobias Seyfarth sein. Er feierte gestern seinen „30.“ und wurde damit vom Team bereits vorfristig beschenkt. Seidler: „Trotz der drei Siege ist es aber keineswegs so, dass wir Tobias nicht brauchen. Er ist sehr wichtig für uns, und ich freue mich, wenn er wieder zur Verfügung steht.“ Nicht eingesetzt werden konnte in Staßfurt Florian Spitz, der an einer Entzündung der Achillessehne leidet.