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Gäste-Trainerin: „Da war mehr drin“

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Quelle: NTB

Die HCB-Frauen unterliegen beim TV Askania Bernburg mit 26:30. Zänker-Schützlinge vergeben beim Ersten wieder zu viele Torchancen.

Auch die erste Frauenmannschaft des HC Burgenland musste am Sonnabend beim Spitzenreiter antreten, aber im Gegensatz zu den Männern ihres Clubs verpassten die Schützlinge von Doreen Zänker eine Überraschung, Sie mussten sich in der Sachsen-Anhalt-Liga als Neuling dem gastgebenden TV Askania Bernburg mit 26:30 (11:16) geschlagen geben. „Es war in dieser Partie durchaus mehr drin für uns“, meinte Zänker. „Aber wir haben im Angriff einfach zu viele Möglichkeiten liegen gelassen.“ Ein Beispiel für die mangelhafte Chancenverwertung sei gewesen, dass man wieder vier Siebenmeter verwarf; im Hinspiel waren es sogar sieben gewesen.

Die Bernburgerinnen begannen am Sonnabend so, wie sie in der Hinrundenpartie in Plotha aufgehört hatten: mit einer sehr offensiven 3:3-Deckung. „Sie versuchten, unsere treffsichere Linksaußen Christina Dreesen ebenso aus dem Spiel zu nehmen wie unsere ähnlich torgefährliche Rückraumspielerin Luisa Hofmeister“, berichtet die Gäste-Trainerin. Dies sei dem Askania-Team auch über weite Strecken gelungen, dennoch hätten sich die Burgenländerinnen dann ganz gut auf das Abwehrsystem der Einheimischen eingestellt. Die Folge war eine 6:4-Führung des HCB, der nach knapp 20 Minuten beim 9:10 aus Sicht der Bernburgerinnen zum letzten Mal in dieser Partie vorn lag. Der Tabellenführer erwischte dann jedoch einen Lauf und zog auf sechs Tore davon.

Nach 45 Minuten keimte bei den Gästen noch einmal Hoffnung auf, das Spitzenspiel vielleicht doch noch für sich entscheiden zu können und damit nach Punkten mit dem Liga-Primus gleichzuziehen. Doch beim Stand von 24:22 blieben die Burgenländerinnen in ihren drei folgenden Angriffen ohne Torerfolg. Sie verpassten damit die Chance, auf einen Treffer heranzukommen und für neue Spannung zu sorgen. „In der Schlussphase spielten auch wir mit einer 3:3-Deckung, aber technische Fehler im Angriff und weitere vergebene Torchancen machten es uns unmöglich, für eine Wende in dieser Partie zu sorgen“, meinte Doreen Zänker.

Gefehlt haben den Burgenländerinnen in diesem Gipfeltreffen der höchsten Spielklasse des Landes die Tore von Christina Dreesen. Der talentierte 19-jährige Neuzugang des HCB, der vor Saisonbeginn vom Oberligisten Bergische Panther kam (Dreesen studiert inzwischen in Halle), wurde von den Bernburgerinnen so eng gedeckt, dass ihm lediglich zwei Tore gelangen. Beste Werferinnen im Team der Gäste waren Sarah Schaaf und Luisa Hofmeister.

Die HCB-Frauen spielten mit: Susann Radenz, Jessica Altner; Melanie Steinbach, Julia Luther 1, Theresa Gering 3, Christina Dreesen 2, Ines Maaß, Anna-Maria Schulz, Anja Flödl 4, Luisa Hofmeister 7, Sarah Schaaf 9.