3. Männer

Hänger Mitte 2. Hälfte kostet besseres Ergebnis

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Nach dem klaren Heimsieg gegen den Tabellendritten, wollte man zur ungewohnten Vormittagszeit am Sonntag auch den Tabellenzweiten aus Queis in dessen eigener Spielstätte ärgern. Leider musste man im Rückraum auf drei Spieler verzichten, so dass man umstellen musste. Entsprechend holprig startete man auch in die Partie und leistete sich einige Fehler im Deckungsverbund und spielte ohne Druck im Angriff. Das nutzte die Heimsieben gnadenlos und führte nach acht Minuten bereits mit 7:1. Die fällige Auszeit diente dementsprechend als Wachmacher. In der Folge spielte die „Dritte“ endlich konsequenter im Angriff und nutze auch einige Gelegenheiten zu einfachen Toren. Die Deckung blieb aber zu löchrig, da man sich zu ungeschickt im defensiven Zweikampf präsentierte. Trotzdem war man beim 10:8 in der 20. Spielminute wieder in Schlagdistanz. Das meist umsichtig agierende Schiedsrichtergespann nahm dabei in der umkämpften Partie auch zum richtigen Zeitpunkt die Härte heraus. Insgesamt gelang es aber bis zur Pause nicht, sich näher heran zu arbeiten. In der Kabine wurden noch einmal die Fehler in der Abwehr angesprochen und mehr Druck in den offensiven 1:1 Aktionen gefordert. Außerdem entschied man, die beiden gefährlichsten Rückraumschützen aus der Partie zu nehmen. Die Heimsieben verstand es aber geschickt, die Gäste auf Distanz zu halten. Sie nutzten einfach die Schwächen im defensiven 1:1-Verhalten der Burgenländer und konnten so die sich nun öffnenden Räume geschickt nutzen. So blieben meist zwischen drei und vier Toren Differenz bestehen. Als man dann endlich einmal auf 22:20 verkürzen konnte, glaubten wohl viele an eine mögliche Überraschung. Dazu passten aber nicht die plötzlich überhastet abgeschlossenen Angriffe. Jetzt zeigte die Heimsieben, warum sie noch Chancen auf den Meistertitel hat: Innerhalb von nur 4 Minuten nutze sie einen 5:0 Lauf, um die Partie zu entscheiden. Vom 27:20 in der 51. Minute erholten sich die Gäste nicht mehr, obwohl in den letzten Minuten noch einige schönen Treffer gelangen. So blieb es am Ende eine leistungsgerechte Niederlage, die bei mehr Konsequenz im Deckungsverbund aber durchaus hätte niedriger ausfallen können.

Robert Henschler und Stefan Winkelmann im Tor, Roy Höhn (2), David Reichert (8), Stefan Zanke (3), Tim Kötteritzsch (1), Martin Tillmann, Stefan Wallis (7), Mathias Priese (3), Marcus Brenner, Tom Pippel (2)