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HC Burgenland verliert in Plauen mit 32:34

Quelle: NTB

Mit vielem war HC-Burgenland-Trainerin Ines Seidler am Sonnabend in Plauen zufrieden: Mit der „tollen Atmosphäre“ in der Halle, mit der Partie „auf spielerischem Topniveau“ sowie mit der Leistung ihrer Mannschaft. Seidler: „Nur eines passte nicht. Und das ist das Ergebnis.“ Mit einer 32:34-Niederlage kamen die Oberliga-Handballer aus Naumburg, Stößen und Prittitz vom Gastspiel beim HC Einheit Plauen aus dem Vogtland zurück.

Stolze 702 Zuschauer wollten sich dort das Duell des bis dato Tabellenachten gegen den angereisten Ranglistenfünften ansehen. „Und von denen hat es wohl auch keiner bereut“, sagte Ines Seidler und sprach von einem „tollen Handballspiel“. Ihre Mannschaft, in der der noch immer durch eine Handverletzung gehandicapte Tobias Seyfarth zunächst geschont wurde, erwischte dabei den besseren Start. Leichte Kontertore führten zum 0:3. Danach aber fing sich Plauen und umspielte ein ums andere Mal die Abwehr der Burgenländer, die im ersten Abschnitt nicht zur optimalen Deckungsarbeit fand und oft einen Schritt zu langsam agierte. Hinzu kamen zwei verworfene Hundertprozenter. „Und die Chancenverwertung hat uns am Ende auch den Punkt gekostet“, wie Trainerin Seidler einschätzt. Unter anderem trafen ihre Schützlinge da in der spannenden Schlussphase zweimal nur die Latte, verwarfen zudem in den 60 Minuten erneut zwei Siebenmeter. So reichte es trotz engem Spielverlauf nicht, um etwas aus dem Vogtland mitzubringen.

„Und trotzdem haben wir nicht enttäuscht“, sagte Ines Seidler. Eine ganze Reihe von Spielern lobte sie für ihre glänzenden Leistungen. „Plauen konnte mit geleertem Lazarett an diesem Tag eben einfach eine absolute Spitzenleistung abrufen. Da hat bei denen eben alles gestimmt“, so die Trainerin. Trotzdem könne man guten Mutes in das nächste Spiel, die Heimpartie gegen Aufsteiger TSG Calbe, gehen, das jedoch erst in knapp zwei Wochen, am 9. November, über die Bühne geht. Gegen den Vorletzten, mit denen sich die Burgenländer (damals noch als HSV) vor zwei Jahren einen packenden Aufstiegskampf in der Sachsen-Anhalt-Liga geliefert hatten, sollte ein Heimerfolg möglich sein. Schließlich liegt Calbe mit lediglich zwei Pluspunkten derzeit auf einem Abstiegsplatz der Mitteldeutschen Oberliga.

 

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