1. Frauen

HCB-Frauen behaupten Platz zwei

Burgenländerinnen setzen sich in Haldensleben verdient mit 31:26 durch.

Die Handballerinnen des HC Burgenland haben durch einen 31:26-Sieg beim HSV Haldensleben II ihren zweiten Tabellenplatz in der Sachsen-Anhalt-Liga verteidigt. Nachdem sich der Spielbeginn um 45 Minuten verzögert hatte (die Halle war verschlossen und zunächst kein Schlüsselverantwortlicher erreichbar) gingen die Gastgerberinnen mit 2:0 in Führung. Doch davon ließ sich das favorisierte HCB-Team nicht beirren. Nach fünf Minuten war der Ausgleich geschafft, und bald lagen die Burgenländerinnen selbst vorn (3:5).

Diese Führung bauten sie dank eines kleinen Zwischenhochs mit aktiverer Deckung und besserer Chancenauswertung auf fünf Tore aus (5:10). Zu diesem Zeitpunkt konnten die Gäste den verletzungsbedingten Ausfall von Sarah Schaaf, die nach einem Foul unglücklich mit dem Kopf auf dem Boden landete und für die restliche Spielzeit nicht mehr einsatzfähig war, noch ganz gut verkraften. Nach dem ersten Schock rissen sie sich wieder zusammen und führten zur Pause verdient mit 16:10. In der Halbzeitansprache appellierte HCB-Trainerin Doreen Zänker an ihre Schützlinge, nicht zu schludrig mit den Tormöglichkeiten umzugehen, es stünden schließlich noch schwere 30 Minuten vor den Beteiligten. Auch sollte im Deckungsverband noch aggressiver und offensiver agiert werden. Zu Beginn des zweiten Abschnitts verwaltete der Tabellenzweite den Vorsprung. Zehn Minuten nach Wiederbeginn hieß es 15:22. Die Grundlage dafür waren schnelle Tempogegenstöße und geduldigeres Aufbauspiel als zuvor.

Doch nun folgte die schlechteste Phase der Gäste in dieser Begegnung. Die Einheimischen kämpften sich Tor um Tor heran; auch eine Auszeit brachte die Burgenländerinnen nicht wieder in die gewünschte Bahn. Zehn Minuten vor dem Abpfiff war die Partie plötzlich wieder völlig offen, denn die Gastgeberinnen hatten beim 23:25 den Anschluss hergestellt.

Die durch die HSV-Bank genommene Auszeit brachte allerdings den Gästen mehr, die dann nochmals auf vier Tore erhöhen konnten (24:28). Das war die Vorentscheidung. Nun zeigte sich dann doch, dass die Burgenländerinnen routinierter spielten und deutlich mehr Unterstützung von den Rängen bekamen.

HC Burgenland: Susann Radenz, Diana Gerber; Melanie Steinbach, Elisabeth Sorge 7/3, Theresa Gering 1, Christina Dreesen 9, Ines Maß, Anna-Maria Schulz 5, Anja Flödl 3, Luisa Hofmeister 5/3, Sarah Schaaf 1