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In Hermsdorf Auswärtsstärke demonstriert

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Quelle: NTB Burgenländer setzen sich mit 36:29 durch.

Es bleibt dabei: Die Handballmänner des HC Burgenland tun sich in der Mitteldeutschen Oberliga in dieser Saison in des Gegners Halle leichter als daheim. Ihre gewachsene Auswärtsstärke demonstrierten die Schützlinge von Ines Seidler am Sonnabendabend mit einem souveränen 36:29-Erfolg beim bislang punktgleichen SV Hermsdorf. Mit nunmehr 10:6 Zählern rangieren die Burgenländer auf Platz fünf. „Ich werde aus dieser Mannschaft niemanden herausheben“, sagte die HCB-Trainerin nach dem Spiel. Von Beginn an sei ihr Team „bereit im Kopf“ gewesen, habe es in der Abwehr miteinander eine Linie gefunden, die zahlreiche Ballgewinne ermöglichte. Und im Angriff spielten die Gäste – im Vergleich zu den bislang eher zähen Vorstellungen vor eigenem Publikum – dieses Mal geduldig, clever und derart abgezockt, dass sie nach anfänglichem Rückstand bald klar vorn lagen. Bis zur Pause erarbeiteten sich die Burgenländer einen Sechs-Tore-Vorsprung, den sie nach Wiederbeginn auf acht Treffer ausbauten. „Wichtig und wahrscheinlich auch spielentscheidend war, dass wir immer die passende Antwort auf die Vorlagen der Hermsdorfer hatten und dass wir in entscheidenden Phasen unsere hundertprozentigen Chancen genutzt haben“, so Seidler. Der HCB konnte bei den benachbarten Thüringern – mit 40 Kilometern war es die kürzeste Anreise zu einem Auswärtsspiel in dieser Saison – auf zwei gute Keeper bauen. Für die Nummer eins zwischen den Pfosten, Thomas Drese, kam Florian Hempel in Hermsdorf nur für die Siebenmeter ins Tor, und Hempel parierte drei Strafwürfe. Erfolgreichster Werfer des Gästeteams war Kenny Dober, der nicht nur von der Siebenmeterlinie, sondern auch aus dem rechten Rückraum erfolgreich war, insgesamt 15 Mal. Acht Treffer, vor allem von der Linksaußenposition, steuerte Ants Benecke bei, Hendrik Hein vom Kreis immerhin fünf Tore. „Wir haben diese beiden Punkte unbedingt gewollt und sie glücklicherweise auch bekommen“, freute sich die Trainerin. Schließlich habe man zwei weitere schwere Spiele vor der Brust: am kommenden Sonnabend, 18 Uhr, erneut auswärts bei den eigentlich mitfavorisierten, aber nach der freitäglichen 24:27-Niederlage in Calbe noch mehr angeschlagenen Staßfurtern (Neunter mit 6:10 Punkten) und dann am 30. November im Naumburger „Euroville“ gegen den derzeitigen Tabellendritten Oebisfelde (12:4 Zähler).