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Kilz und Seyfarth fallen verletzt aus!

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VON TORSTEN KÜHL

HCB-Männer fahren mit Vorfreude, aber auch großen Personalsorgen nach Freiberg. Das Hinspiel hatten sie sensationell mit 60:45 gewonnen.

NAUMBURG.

Erst die Alligatoren aus Aschersleben „verspeist“ und jetzt auch noch die Freiberger Dachse? Die Handballmänner des HC Burgenland, die von ihrer Trainerin Ines Seidler angesichts ihrer Spielweise und ihrer meist körperlichen Unterlegenheit gern mal „meine kleinen Spielmäuse“ genannt werden, fahren am Sonnabend einerseits mit großer Vorfreude nach Freiberg, aber auch mit einigen Sorgen.

Zum einen mit großer Lust, die Show aus dem Hinspiel, als sie die Sachsen mit 60:45 (!) aus der Sporthalle Seminarstraße fegten, zu wiederholen. Da hatten die Burgenländer gezeigt, dass ihnen das eigentümliche Spiel der Freiberger, die 60 Minuten lang offensiv decken und selbst den schnellen Torabschluss suchen, offenbar sehr liegt. Gleich drei HCB-Akteure trafen damals zweistellig: Jan Schindler (18), Kenny Dober (16) und Tobias Seyfarth (10). Die Sorgen vor dem morgigen Duell sind personeller Art, denn Ines Seidler muss auf gleich drei wichtige Akteure verzichten. Seyfarth, der wie die gesamte Mannschaft zuletzt aufsteigende Form bewies, hat sich beim 38:30-Erfolg gegen Aschersleben, bei dem er elfmal erfolgreich war, den Zeigefinger der linken (seiner Wurf-) Hand gebrochen. „Die gute Nachricht ist, dass nicht operiert werden muss, aber Tobias wird uns mindestens vier Wochen fehlen. Vielleicht ist er ja nach der Osterpause zum Saisonendspurt wieder dabei“, sagt Trainerin Seidler.

Noch schwerer – am Knie – hat es Marcel Kilz erwischt. Eine genaue Diagnose, welche Verletzung sich der Regisseur des HCB genau zugezogen hat, stehe noch aus, aber er werde in dieser Saison nicht mehr spielen können, so Ines Seidler, die in Freiberg zudem auf den erneut beruflich verhinderten Max Najmann verzichten muss. „Das sind natürlich drei Spieler, die mir sehr gut ins Konzept gepasst hätten“, ärgert sich die Übungsleiterin. Sie wird dafür Steffen Baumgart, Coach der HCB-Frauen, sowie Max Fuchs und Stephan Meyer aus der zweiten Mannschaft mitnehmen.

Trotz der personellen Engpässe meint Ines Seidler: „Unser Team sollte sich darauf freuen, vor einer tollen Kulisse mit mehr als 600 Zuschauern spielen zu können. Wir wollen am Sonnabend einen geilen Handball-Abend mitgestalten.“ In der wahrscheinlich wieder ausverkauften Freiberger Ernst-Grube-Sporthalle werden auch mindestens 50 Fans der Burgenländer für Stimmung sorgen.

Ob es im HCB-Bus noch freie Plätze gibt, weiß Torsten Hänel, Telefon 0151/64 41 23 46.

Quelle:

www.naumburger-tageblatt.de