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Kontakt zur Spitze gewahrt!

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C-Jugend des HCB entscheidet Auswärtsspiel der Sachsen-Anhalt-Liga in Magdeburg nach klarer Steigerung für sich. D-Jugend baut stark ab und verliert.

NAUMBURG/TOK/ER.

Für den Nachwuchs des HC Burgenland war es wieder ein erfolgreiches Wochenende. Alle drei Mädchenmannschaften konnten ihre Bezirksliga-Punktspiele gewinnen, und auch das höchstklassige Team des Clubs, die männliche C-Jugend in der Sachsen-Anhalt-Liga, hielt sich schadlos.

Ansprache des Coaches wirkt

Um nicht den Kontakt zum Vorderfeld der Tabelle zu verlieren, war ein Sieg der Burgenländer bei Post Magdeburg Pflicht. Offenbar hatten die Gäste aber geglaubt, sie könnten die Punkte im Vorbeigehen mitnehmen. Dagegen stemmten sich zu Beginn die Post-Sportler doch recht energisch. Auch wenn der HCB durchweg mit drei bis vier Treffern vorn lag, die Magdeburger ließen sich davon nicht beeindrucken, geschweige abschütteln. Zum einen, weil die Fehlerquote der Gäste besonders im Abschluss bei den meisten einfach zu hoch war, und andererseits, weil die Abwehr erneut zu leichtfertig agierte. Der Gastgeber konnte deshalb bis zur Pause (15:18) selbst etwas größere Rückstände immer wieder korrigieren.

Offenbar hatte HCB-Trainer Kevin Lang die Einstellung seiner Schützlinge in der Kabine deutlich zur Sprache gebracht. Unmittelbar nach Wiederanpfiff war dann eine ganz andere Mannschaft der Burgenländer zu beobachten. Marcus Födisch und Tom-Erik Röhrborn drückten jetzt nicht nur aufs Tempo, sondern brachten ihre Teamkollegen zunehmend in gute Wurfpositionen. Julius Vierling – der nun erkannt hatte, wohin er seine Würfe platzieren musste – und Paul Zänker konnten sich ebenfalls gut in Szene setzen. Auffällig präsentierte sich gleichfalls, in erster Linie durch gute Zuspiele, Jonas Burchardt. Dem druckvolleren Spiel der Gäste hatte Magdeburg nicht mehr viel entgegenzusetzen, so dass die Burgenländer bald durchweg mit zehn, elf Treffern in Front lagen. Obwohl es im zweiten Abschnitt noch fünf Zeitstrafen zu verkraften hatte, dazu Röhrborn und später auch Spielmacher Födisch durch Verletzung ausfielen, konnte das HCB-Team seinen Vorsprung behaupten und als 40:32-Sieger vom Parkett gehen.

Becker bemängelt Einstellung

Die D-Jugend der Burgenländer hatte sich für das Heimspiel gegen den Weißenfelser HV eine enorme Leistungssteigerung gegenüber den Spielen gegen den USV Halle vorgenommen. Die ersten zwölf Minuten, bis zum Stand von 6:7, gelang dies auch recht gut. Aber dann kamen die Gäste besser ins Spiel und nutzten ihre Schnelligkeitsvorteile konsequent aus. Da im Mittelblock des HCB so gut wie keine Abwehr stattfand, konnten die Weißenfelser ungehindert bis zum Kreis durchbrechen und so ihren Vorsprung kontinuierlich ausbauen.

Auch nach dem Wechsel wurde das Spiel der Hausherren nicht viel besser. Kamen sie nun öfter vom Kreis zum Erfolg, so blieb doch einzig und allein Lukas John der Tore-Garant aufseiten des Gastgebers. Selbst eine Fußverletzung konnte ihn kaum bei seiner schnellen Gangart stoppen. Alexander Seel wurde bei jedem Ballbesitz sofort von zwei Gegenspielern attackiert und somit am Zug zum Tor gehindert. Auf verlorenem Posten standen die Außen, die kaum angespielt wurden. Statt sich gegen die erneut drohende Niederlage aufzubäumen, resignierten einige Jungs der Burgenländer ganz offensichtlich. „Mit solch einer Einstellung kann man keine Spiele gewinnen“, meinte Coach Hans Becker nach der verdienten 21:32-Niederlage.

Zweite E-Jugend überrascht

Einen überraschenden 23:16-Erfolg beim bislang noch verlustpunktfreien TSV Reichardtswerben hat am Sonnabend die zweite E-Jugend-Vertretung des HCB gefeiert. Nur um ein Tor verpassten die Gäste damit den Sprung auf Platz zwei der Tabelle. Aber am Saisonende zählt bei Punktgleichheit ohnehin der direkte Vergleich, und da lägen die Burgenländer – Stand jetzt – vor dem TSV. „Wir haben diese Partie in der Abwehr gewonnen“, freute sich HCB-Trainer Eric Reitmeyer über die starke Defensivleistung seiner Schützlinge. Julius Drachau (8), Tim Krenz (5) und Pepe Sperling (4) waren die erfolgreichsten Werfer der Gäste.

Quellen:

Text – www.naumburger-tageblatt.de

Bilder – Torsten Biel