2. Männer

SG Lok Schönebeck: Vom „Plitz“ getroffen!

Prittitz(coco)Zur Heimpremiere der neuen Saison empfing die 2. Vertretung des HC Burgenland die SG Lok Schönebeck. Und für einen Spieler sollte das ein ganz besonderer Tag werden.

Taktisch verändert, mit einer 5-1 Deckung begannen die Hausherren die Partie. Dadurch und mit einem starken Torhüter Sandro Zacher konnten Bälle gewonnen werden und das Konterspiel der Gastgeber kam zum Tragen. Eine 6:1 Führung nach 10 Minuten war die Folge. Auch im Positionsangriff, angeführt von Max Fuchs, agierten die Burgenländer zielstrebig und aggressiv. So konnten sowohl vom Kreis(Sebastian Enke), wie auch aus dem rechten Rückraum(Stephan Meyer) Treffer erzielt werden. Nach dem 9:3 in der 15. Minute brachte das dem Regisseur des HCB von nun an eine fortwährende Pressdeckung ein. Die Schönebecker versuchten damit, den Spielfluss ihres Gegners zu stören. Doch jetzt schlug die große Stunde des Theo Plitz. Der quirlige Flügelflitzer aus Halle verstand es geschickt, den größeren Raum in der Lok Abwehr zu nutzen. Sein 4. Tor zum 14:6 nach 22 Minuten erhöhte den Vorsprung weiter. Das 17:7, erzielt durch Jan Sträletzky nach einem Tempogegenstoß, bedeutete erstmals eine 10 Tore Führung in dieser Partie. Mit einem 20:11 ging es schließlich die Pause.

Zu Beginn des 2. Durchganges hatte der HC Burgenland zunächst Probleme in das Spiel zurück zu finden. Der Gast konnte auf 20:14 verkürzen und kam gegen die nun nachlässiger auftretende HCB Abwehr auch in der Folge immer wieder zu Abschlüssen. Aber in der Deckung sollten sie einen Mann nicht in den Griff bekommen: Theo Plitz! Die Nummer 8 der Hausherren war bei seinen Dribblings nie zu bremsen und entwickelte sich so zum Alptraum für die SG Lok. Nach seinem Treffer zum 26:18 in der 38. Minute hatten die Männer von Coach Radkevitch ihre kleine Krise überwunden und das Spiel wieder unter Kontrolle. Der Vorsprung wurde ausgebaut und betrug beim 30:20 wieder 10 Tore. Beide Teams konnten in dieser Phase ihre Angriffe zumeist erfolgreich abschließen, so dass die Zuschauer viele Treffer zu sehen bekamen. Das führte zum Stand von 36:25 nach 50 Minuten. Zum Ende war dann die Luft ein wenig raus, die Burgenländer wollten aber das 40. sehen. Und wer sollte es wohl werfen? Nachdem 2 seiner Kollegen „verweigert“ hatten, markierte Theo Plitz, dem an diesem Tag fast alles gelang, das Tor zum 40:29. Damit krönte der 24-jährige seine tolle Leistung. Endresultat nach 60 kurzweiligen Minuten: 42:32 für den HC Burgenland II.

Schlusswort Coach Radkevitch:“ Das war schon besser wie in Halle. Kann aber noch viel besser werden.“

Für den HCB spielten:

Sandro Zacher, Tristan Enke;

Jan Sträletzky(2), Max Fuchs(7), Sebastian Enke(5), Martin Linse(1), Stephan Meyer(6), Martin Laue(2), Oliver Meyer(1), Bertram Fischer(2), Theo Plitz(16/2)