2. Männer

Sonntagstrip endet mit klarer Niederlage!

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VL/Süd: 11. Spieltag, 04.12.2016, HT 1861 Halberstadt – HC Burgenland II 33:23(16:10)

Halberstadt/Die Verbandsliga Handballer des HCB haben auswärts erneut verloren. In Halberstadt kassierten sie ihre bisher höchste Saisonniederlage und mussten dabei zum wiederholten Male personell erheblich geschwächt antreten. Sehr zum Frust der Teamverantwortlichen sagten bei einer Sollstärke von 13 gleich 6 Akteure aus den verschiedensten Gründen ab. Darunter wichtige Leistungsträger für Abwehr und Angriff. Egal ist das nicht! Denn es kostet ohne Frage Punkte. Es ist wohl aber eine nahezu unvermeidbare Realität in der 2. Männer.

So traten die Burgenländer, bei denen zudem Stefan Wallis wegen einer Grippe nicht wirklich fit war, den Trip in die Harzstadt mit einer mehr oder weniger zusammen gewürfelten und unterbesetzten Truppe an und hofften auf das Beste. Doch es sollte sich bald zeigen wie schwer es in dieser Partie werden würde. Die neuformierte Abwehr mit erheblichen Problemen und im Angriff erwischten dann ausgerechnet die beiden Rückraum-Shooter Tobias Seyfarth und Alexander Nowak auch noch einen gebrauchten Tag. Ihre Tore fehlten besonders in den ersten Spielminuten. So gerieten die Gäste schnell ins Hintertreffen und lagen nach 10 Minuten mit 6:3 zurück. Kurz davor hatte sich „Coach“ Marcel Kilz verletzt. Nach einer Behandlungspause konnte er zwar wieder mitwirken war aber nicht mehr voll einsatzfähig und musste sich auf wenige Aktionen beschränken. Nun nahm die Sache seinen Lauf und die Gastgeber kontrollierten fortan das Spielgeschehen. Gestützt auf ihre stabile Defensive und guten Torhüter konnten die Halberstädter den Vorsprung vor allem mit Konterattacken immer weiter ausbauen. So lagen die Burgenländer schon zur Halbzeit ziemlich hoffnungslos mit 16:10 zurück. „Coach“ Marcel Kilz versuchte in der Pause seine Männer wieder aufzubauen. Doch seine Worte fanden keinen Anklang. Halberstadt dominierte weiter den Spielverlauf und baute den Vorsprung innerhalb weniger Minuten auf vorentscheidende 10 Tore beim 21:11(38.) aus. Die Gäste versuchten verzweifelt dagegen zu halten. Auch Damir Hodo aus dem Kader der 1. Männer, dort aber fast ohne Einsatzzeiten, war nicht so wirkungsvoll wie erhofft. Mit einigen Licht, mit 6 Treffern zweitbester HCB Schütze, aber auch mit einigem Schatten, merkte man ihm seine fehlende Spielpraxis einfach an. So ging es in den verbleibenden gut 20 Minuten nur darum, hier nicht völlig unterzugehen. Viel war im Anbetracht des bisherigen Spielverlaufs nicht mehr zu erwarten. Die Burgenländer, bei denen die beiden A-Jugendlichen Albert Otto und Jacob Aumann erstmals zum Einsatz kamen, mühten sich nach Kräften und ließen den Rückstand nicht noch viel weiter ausufern. Robert Henschler aus der 3. Männer, der den ebenfalls fehlenden Stammkeeper Tristan Enke vertrat, war oft chancenlos bei den zahlreichen freien Würfen des Gegners, konnte sich aber immerhin mit 2 parierten Strafwüfen auszeichnen. Es blieb bis zum Ende bei einem Rückstand von um die 10 Tore mit denen sich die Gastgeber auch zufrieden gaben. In den Schlussminuten spielte die MHV Reserve ganz anständigen Handball und verabschiedete sich vernünftig aus dieser Partie. An der deutlichen Niederlage, bei einem Endstand von 33:23, gab es aber nichts mehr zu rütteln.

HCB Spielertrainer Marcel Kilz nach der Partie: “Schon in der Halbzeitpause war uns bewusst, dass es heute nur noch um Schadensbegrenzung ging. Die Truppe hat so noch nie zusammen gespielt. Abwehr und Angriff alles neu, da war klar dass vieles nicht funktionierte. Dazu konnten diejenigen die mit gespielt haben ihre optimale Leistung nicht abrufen. Das hätten wir bei der Personallage aber gebraucht um hier mithalten zu können. Zum Schluss konnten wir den Rückstand wenigstens noch halbwegs in Grenzen halten.“

 

2-Minuten: HCB II – 6, Halberstadt – 1

7-Meter: HCB II – 3/5, Halberstadt – 4/6

 

Für den HCB spielten:

Robert Henschler, Marvin Richter;

Marcel Kilz(1/1), Alexander Nowak(3), Stefan Wallis(2), Damir Hodo(6/1), Tobias Seyfarth(9/1), Benjamin Proschwitz(1), Martin Tillmann(1), Albert Otto, Jacob Aumann