1. Männer

Und jetzt kommt der Spitzenreiter

Quelle: Naumburger Tageblatt

Der HC Burgenland setzt sich auch bei der TuS Radis durch und ist nun schon Tabellenzweiter der Mitteldeutschen Oberliga.

GRÄFENHAINICHEN.

Mit einem verdienten 30:24-Erfolg bei der Turn- und Sportgemeinschaft (TuS) Radis haben sich die Handballmänner des HC Burgenland am späten Sonntagnachmittag vorerst den zweiten Tabellenplatz in der Mitteldeutschen Oberliga gesichert. Die Schützlinge von Trainerin Ines Seidler haben die um einen Treffer bessere Torbilanz gegenüber dem punktgleichen Staffelfavoriten HG Köthen. Zum absoluten Spitzenspiel empfangen die Burgenländer am kommenden Sonnabend, 19. Oktober, Tabellenführer HC Einheit Halle. Anwurf ist um 19.30 Uhr in der Sporthalle in der Naumburger Seminarstraße.

„Wir können ganz locker in dieses Duell gehen, denn nach dem zweiten Auswärtssieg in Folge liegen wir voll im Soll“, sagte Ines Seidler am Sonntagabend. Der Erfolg in der Gräfenhainicher Sporthalle Lindenallee sei, so die HCB-Trainerin, „einer ganz starken Teamleistung zu verdanken“. Man habe einfach weniger Fehler als die Radiser gemacht. „Wir haben zwar im Spielverlauf zwei-, dreimal gewackelt, aber wir sind nicht umgefallen“, freute sich Seidler. In der ersten Halbzeit sei man noch nicht so recht in das gewohnte Angriffsspiel gekommen. „In der Pause habe ich den Jungs gesagt, sie sollen kühlen Kopf bewahren, und das haben sie dann auch zum Glück getan.“ Stets lagen die Gäste in Führung. Bis auf wenige Ausnahmen – zum letzten Mal beim 15:15 – konnte Radis ausgleichen. Mit vier Toren in Folge sorgten die Burgenländer dann für eine kleine Vorentscheidung in dieser Partie, die am Wochenende das Spitzenspiel der Oberliga war (Dritter gegen Vierter). „Eigentlich kann man aus der homogenen Mannschaft niemanden herausheben, aber man muss sagen, dass in den entscheidenden Phasen Jan Schindler die richtigen Entscheidungen getroffen hat“, so Ines Seidler.

Schindler war neben dem bereits in der Vorwoche beim klaren Sieg in Ziegelheim überragenden Kenny Dober (beide neun Tore) der erfolgreichste Werfer des HCB-Teams. Bei Rechtsaußen Tobias Ufer scheint indes ebenfalls der Knoten geplatzt zu sein. Er traf gegen Radis sieben Mal. Die Gäste mussten in Gräfenhainichen neben dem verletzten Tobias Seyfarth auch auf Marcus Deibicht verzichten. Er hatte sich am Freitagabend im Abschlusstraining am Ellenbogen verletzt.

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