2. Männer

Viele neue Gesichter

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In der Handball-Verbandsliga gehen der HC Burgenland II und der Weißenfelser HV mit veränderten Mannschaften in die neue Saison. Das Team des HC Burgenland II hat sich durch die Neuzugänge verjüngt und hofft auf bessere Chancen.

In der Handball-Verbandsliga müssen sich die Fans nicht nur an einen neuen Namen gewöhnen. Die beiden heimischen Vertreter HC Burgenland II (ehemals SG Saaletal Reichardtswerben/Prittitz) und Weißenfelser HV gehen mit teilweise veränderten Mannschaften in die neue Saison.

Wechselspiel

Fünf Neue durfte HCB II-Coach Dima Radkevitch in der Vorbereitungszeit in die Mannschaft einbauen. Dabei schauen vor allem die beiden Neuzugänge vom Sachsen-Anhalt-Ligisten SG Spergau, Aufbauspieler Max Fuchs und Bertram Fischer (linke Spielseite), aber auch auf die erste Mannschaft der Burgenländer in der Mitteldeutschen Oberliga. „Die beiden sind ganz klar als Anschlusskader für die Oberliga zu uns gekommen. Teilweise trainieren sie neben den drei Einheiten mit der Zweiten auch noch zusätzlich bei der Ersten“, sagt Uwe Gering, Vereinspräsident des HC Burgenland. Theo Plitz, der auf Rechtsaußen spielen soll, kam aus dem Kader des Oberligisten HC Einheit Halle. Und vom ehemaligen HSV Naumburg-Stößen wechselten Torwart Sandro Zacher und Rückraumspieler Stephan Meyer nach Plotha.

Verjüngung des Teams

Dafür ging der Torjäger der ehemaligen Saaletaler, Kenny Dober, in die Mitteldeutsche Oberliga. Ältere Spieler wie Christian Müller und Matthias Lisker wechselten in die dritte Mannschaft des HCB. „Wir haben das Team extrem verjüngt und damit auch gut verstärkt. Ich denke, dass unsere neue Mannschaft besser ist als die der Vorsaison“, meint Gering, gibt aber dennoch nur einen Platz im oberen Tabellendrittel als Saisonziel aus. „Wir machen uns keinen Druck, aufsteigen zu müssen. Vor allem die SG Kühnau, aber auch Jessen und Absteiger Schönebeck werden mit uns oben mitspielen“, prognostiziert Gering.

Schnelligkeit und Siegeswille

Beim Lokalrivalen Weißenfelser HV setzt man ebenfalls auf junge Spieler. Auf der Linksaußen-Position stürmt ab sofort Patrick Wandelt nach vorn. Der 23-jährige Elektriker wechselte von der SG Spergau nach Weißenfels. Mit seiner Schnelligkeit und seinem unbedingten Siegeswillen, wird er dem Team um Trainerduo Torsten Hahn/Christian Kunth noch mehr spielerische Unterstützung bringen. Gleich zwei neue Spieler wechselten vom MSV Buna Schkopau nach Weißenfels. Tim Grohmann ist ebenfalls 23. Sein Motto lautet: „Wenn man alles gibt, ist auch alles möglich“. Mit ihm zusammen kam Marcel Volkmann zum WHV. Der 24-jährige spielte vor seiner Merseburger Zeit bei der SG HC/USV Halle und beim USV Halle. Um sich sportlich und persönlich weiterzuentwickeln, stellt er sich nun auf der Kreismitte in die Dienste des WHV und soll der Abwehr mehr Stabilität verleihen. Ein bereits bekanntes Gesicht ist dagegen Benjamin Proschwitz, der nach drei Jahren zurückkehrt. Der 25-jährige Stößener hat die letzten Jahre beim Lokalrivalen, der ehemaligen SG Saaletal, gespielt. Nach deren Zusammenschluss mit der HSG Naumburg-Stößen, sieht er, auch aufgrund seiner langwierigen Knieverletzung, seine Chancen im linken und rechten Rückraum beim Weißenfelser HV als vielversprechend an.