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Vorschau MDOL 01./02.11.2014

Veröffentlicht

VON TORSTEN KÜHL

HCB-Frauen leben in der Oberliga gefährlich. Am Sonnabend erwarten sie in Plotha den BSV Magdeburg zu einem „heißen Tanz“. Männer spielen erst Sonntag.

Erst Piranhas, nun Feuerspucker!

 

NAUMBURG.

Die Gegnerinnen der HCB-Frauen in der Mitteldeutschen Oberliga kommen gern auch furchteinflößend daher. Mussten die Burgenländerinnen am vergangenen Sonnabend bei den „Piranhas“ (Spitzenreiter SC Markranstädt) antreten, so erwarten sie am kommenden Sonnabend, 1. November, die „SpitFires“, also die Feuerspucker des zurzeit drittplatzierten BSV Magdeburg.

Ganske, Bonsa und Sorge fraglich

Mit einem ähnlich martialischen Namen können die HCB-Frauen nicht aufwarten, was nicht heißt, dass nicht auch sie ihre Gegner in Angst und Schrecken versetzen können. Aber eben eher mit Kampfgeist auf dem Parkett. Und so fordert ihr Trainer Steffen Baumgart auch gegen die Elbestädterinnen vollen Einsatz. Diese haben zuletzt im Lokalderby gegen Niederndodeleben (27:27) nach zuvor drei Siegen ihren ersten Punkt in dieser Saison eingebüßt. Der BSV konnte sich vor der Saison mit Spielerinnen des Vorjahresvierten und Landespokalsiegers HSV Haldensleben verstärken, der seine Mannschaft zurückgezogen hat. „Das ist deshalb ein starkes und oberligaerfahrenes Team, das nur sehr schwer zu schlagen sein wird“, weiß Steffen Baumgart, dessen Schützlinge als Aufsteiger nach vier Spielen mit ausgeglichenem Punktekonto dastehen. Trainiert werden die Magdeburgerinnen von Marita Daum. Die promovierte Pädagogin, die am Sportwissenschaftlichen Institut der Otto-von-Guericke-Universität in Magdeburg tätig ist, war nach dem Rückzug des SCM im Frauenhandball in der Börde vielfältig aktiv. So betreute sie unter anderem den TSV Niederndodeleben in der 2. Bundesliga. Auf die neue Saison hatte sich der BSV übrigens auch mit einem Trainingslager in Naumburg vorbereitet.

Bei den Burgenländerinnen ist am Sonnabend (Anwurf: 19 Uhr, Sporthalle Plotha) der Einsatz der verletzten Luise Ganske und Kathrin Bonsa ungewiss. Ob die noch grippekranke Elisabeth Sorge, die mit zwölf Toren beste HCB-Werferin bei der 28:32-Niederlage in Markranstädt war, spielen kann, ist ebenfalls sehr fraglich.

„Alligatoren“ verloren beim Neuling

Gefährlich wird’s am bevorstehenden Wochenende auch für die Männer des HC Burgenland in der Oberliga. Sie müssen am Sonntag ab 17 Uhr bei den „Alligatoren“ des HC Aschersleben antreten. Die gehören als Absteiger aus der 3. Liga sicher zu den Topfavoriten, haben aber am vergangenen Sonntag eine überraschende 29:31-Niederlage bei Neuling SG Spergau hinnehmen müssen. „Dieses Ergebnis dürfen unsere Jungs aber nicht in ihre Köpfe lassen. Uns wird im Aschersleber Ballhaus eine heimstarke Mannschaft erwarten“, so HCB-Trainerin Ines Seidler. Ihr Kollege Dmitry Filippov sei ein solch erfahrener Coach, der schon die richtigen Worte finden werde.

Aber natürlich fahre man nach dem Punktgewinn beim USV Halle (34:34, wir berichteten) mit breiter Brust nach Aschersleben, sagt Ines Seidler, die wahrscheinlich alle Mann an Bord haben wird und dort erneut punkten will. Fans des HCB können das Team wieder im Bus begleiten. Dieser fährt am Sonntag 13 Uhr in Naumburg (Vogelwiese), 13.15 Uhr in Plotha (Bahnhofstraße), 13.20 Uhr in Prittitz (Platz des Friedens) sowie 13.30 Uhr in Stößen (Markt) ab.

Ob es noch freie Plätze gibt, weiß Torsten Hänel (0151/64 41 23 46)