B-Jugend männlich

B-Jugend für Titel nicht geehrt!

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Naumburg –Im Handball-Nachwuchsbereich sind am Wochenende weitere Entscheidungen gefallen.

Anhalt-Süd-Liga mJB: Burgenland – SG Spergau 36:27 (17:11).Obwohl das HCB-Team bereits seit Wochen als Meister feststeht, war vom Verband zum Saisonfinale niemand nach Plotha gekommen, um den Titelträger zu ehren. Dieser Erfolg der Burgenländer war im Sommer 2015 so nicht abzusehen gewesen. Zu Beginn des Spieljahres standen lediglich sieben Akteure zur Verfügung. Erst als sich die vier Spieler der TSG Querfurt anschlossen, hoffte der ehrgeizige Trainer Kevin Lang auf eine gute Platzierung in dieser spielbezirksübergreifenden Liga. Wie wichtig diese Verstärkung war, sollte sich sehr bald zeigen. Mehrfach musste das Team auf Leistungsträger wie Marcus Födisch und Jabob Hahne verzichten. Konrad Günther fiel sogar mehrere Monate aus, so dass auch Paul Zänker, Jonas Burchardt und Paul Taube aus der C-Jugend zum Einsatz kamen. Mit Tom-Erik Röhrborn und Piet Jaschinski kamen nur zwei Akteure in allen 18 Spielen zum Einsatz.

Vor dem letzten Saisonspiel gegen Spergau verabschiedeten die Burgenländer Julius Vierling, der nach Bayern wechselt. Nach einer schnellen 6:2-Führung verfiel der Gastgeber in alte Fehler und lag sogar für kurze Zeit zurück (6:8). Coach Lang nahm die Auszeit, und bereits fünf Minuten später hatte der HCB mit dem 11:8 das Blatt gewendet. Der Tabellenführer baute seinen Vorsprung bis zur Pause auf sechs Tore aus, tat in der Folgezeit nur das Nötigste, um am Schluss mit 36:27 deutlich vorn zu liegen.

HCB: Markus Frischmann, Anton Wetzel; Jonas Burchardt 1, Konrad Günther 7, Piet Jaschinski 5, Max Prochnow 3/1, Tom-Erik Röhrborn 3, Leo Seidel, Julius Vierling 3, Paul Zänker 5, Marcus Födisch 9.

Bezirksliga mJD: SV Steuden – Burgenland I 17:20 (8:9). In diesem in Schafstädt ausgetragenen Spitzenspiel zwischen dem Tabellendritten und dem Ranglistenzweiten benötigten die Gäste mindestens ein Remis, um den Silberrang zu behaupten. Es war von Anfang an ein Duell auf Augenhöhe. Auf beiden Seiten stand die Abwehr ziemlich gut. Zur Pause lagen die Burgenländer knapp mit einem Tor vorn. Zu Beginn der zweiten Halbzeit gewannen die Steudener die Oberhand, und plötzlich führten sie mit 14:11. Doch das HCB-Team zeigte Kampfgeist und verwandelte den Rückstand in eine Fünf-Tore-Führung. Der Gastgeber kam wieder heran, doch die Burgenländer ließen sich nicht mehr die Butter vom Brot nehmen. Damit fahren die Schützlinge von Eric Reitmeyer und Carsten Piontek nun – mit dem USV Halle – völlig verdient zur Landesmeisterschaft.

HCB I: Hermann Lützkendorf; Tobias Baetz, Robert Winkler, Laurenz Kröber 2, Marc Krippendorf 4, Luca Rudolph, Cedric Schmidt, Julius Drachau 1, Martin Voigt 2, Louis Orzol, Lasse Baatz, Franz Lützkendorf 11.

Die HCB-Zweite unterlag, ohne Wechselspieler angetreten, beim VfB Bad Lauchstädt mit 14:16 (6:6). Die Tore erzielten Paul Jonas Kuntze (7), Tim Schulze (4) und Maxim Slamka (3). Zwei vergebene Siebenmeter und fünf Pfostentreffer verhinderten ein besseres Ergebnis. Platz fünf hatten die Burgenländer bereits vor diesem letzten Saisonspiel sicher. (tok/er/ms)

 

Quelle:

www.naumburger-tageblatt.de