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HCB-Frauen müssen sich in Halle geschlagen geben

[4. Spieltag] SV Union Halle-Neustadt II vs. HC Burgenland 31:26 (15:15)
HCB-Frauen müssen sich in Halle geschlagen geben

Nach dem deutlichen Heimsieg gegen den SV Aufbau Altenburg mussten die 1. Frauen des HC Burgenland am vergangenen Samstag erneut eine Niederlage hinnehmen. Gegen den bislang ungeschlagenen SV Union Halle-Neustadt II unterlagen die HCB-Mädels am Ende mit 26:31 (15:15).

Dabei erwischte der HC Burgenland zunächst einen guten Start in die Begegnung. Mit einer konsequenten Abwehrarbeit und einem schnellen Umschaltspiel gelang es, die Gastgeberinnen immer wieder unter Druck zu setzen. Trotz eines zwischenzeitlichen Rückstands von drei Treffern kämpften sich die HCB-Mädels zurück und stellten bis zur Halbzeit auf 15:15. Die erste Hälfte zeigte, dass die Mannschaft durchaus in der Lage war, mit den Hallenserinnen mitzuhalten.

Nach dem Seitenwechsel gelang es jedoch nicht, an die Leistung der ersten 30 Minuten anzuknüpfen. Im Angriff fehlte zunehmend die nötige Geduld, um klare Torchancen herauszuspielen. Zu schnelle Abschlüsse und ungenutzte Möglichkeiten ermöglichten es den jungen, temporeichen Hallenserinnen, immer wieder über ihr Umschaltspiel zu einfachen Toren zu kommen.

Hinzu kam eine gut aufgelegte Nicola Czaja im Tor der Wildcats, die ihre Bundesliga-Erfahrung einbrachte und dem HCB mit wichtigen Paraden weitere Torchancen vereitelte.

Bis zur 42. Minute blieb die Begegnung beim Stand von 20:21 aus Burgenländer Sicht dennoch offen. In der Folge gelang es den Gastgeberinnen jedoch, sich deutlicher abzusetzen. Der HCB fand nicht mehr ausreichend Mittel, um den Rückstand entscheidend zu verkürzen. Am Ende musste sich die Mannschaft mit 26:31 geschlagen geben.

Stimme zum Spiel – Isi Rösner:

„Wir sind gut in die erste Halbzeit gestartet, haben in der Abwehr konsequent zugepackt und das Angriffsspiel der Hallenserinnen immer wieder unterbunden. Dadurch konnten wir selbst schnell nach vorne spielen und mit einem guten Umschaltspiel zu unseren Toren kommen. Zu Beginn der zweiten Halbzeit ist es uns dann leider nicht mehr gelungen, unsere Chancen konsequent zu nutzen. Wir haben es zu selten geschafft, klare Wurfmöglichkeiten herauszuspielen, und teilweise zu überhastet abgeschlossen. Das hat Halle mit seinen jungen, schnellen Spielerinnen konsequent ausgenutzt und uns mit viel Tempo bestraft.“

Nach dem ersten Saisonsieg gegen Altenburg hatte sich der HC Burgenland vorgenommen, den positiven Schwung mitzunehmen und auch auswärts über die gesamte Spielzeit konzentriert aufzutreten. Gerade die erste Halbzeit zeigte gute Ansätze, auf denen die Mannschaft weiter aufbauen kann.

Nun gilt es, insbesondere die fehlende Konsequenz im Abschluss und die Entscheidungsfindung im Angriff aufzuarbeiten, um sich in den kommenden Begegnungen wieder für die eigene Leistung zu belohnen.

Kopf hoch, Mädels – gemeinsam weiterarbeiten!

Text: Celine Knorr

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