20. Jan. 2026
[17. Spieltag] HC Burgenland vs. SV Grün-Weiß Wittenberg 23:25 (12:13)
Der HC Burgenland kann nicht an seine Leistung vor dem Jahreswechsel anknüpfen, als man fünf Spiele in Folge ungeschlagen war, und verliert sein Jahresauftaktspiel gegen den SV Grün-Weiß Wittenberg Piesteritz mit 23:25.
Dabei startete die Kunze-7 gut in das neue Jahr. Mit einer stabilen Abwehr und einem gut aufgelegten Marian Voigt dahinter konnte früh die erste Führung erspielt werden. Vuk Cetnik erhöhte mit seinem Treffer zum 7:4 den Abstand erstmals auf drei Tore. Doch in der Folge ging etwas los, was sich über das Spiel hinweg ziehen sollte: eine mehr als dürftige Chancenverwertung. Reihenweise scheiterten die Gastgeber an einem überragenden Tom Diestelberg im Gehäuse der Wittenberger, und so drehten die Gäste bis zum Halbzeitpfiff das Spiel. Mit 12:13 ging es in die Kabinen.
Im zweiten Spielabschnitt erwischten die Gäste zunächst den besseren Start und bauten ihre Führung auf 12:16 aus. Doch die angesprochene gute Abwehr der Burgenländer packte in der Folge wieder besser zu und so wurde das Spiel mit schnellen Gegenstößen zugunsten des HCB gedreht. Bis zur 45. Minute entwickelte sich wieder ein Spiel auf Augenhöhe. Doch zum Schluss ließ die Konzentration bei den Männern um Kapitän Mirco Fritzsche gerade im Abschluss immer mehr nach und die Gäste zogen wieder davon. Das Spiel, das handballerisch wahrlich kein Leckerbissen war, endete leistungsgerecht mit 23:25.
Trainer Fabian Kunze über das Spiel: „Ich freue mich, dass uns wieder so viele Spieler zur Verfügung stehen. Ich hatte nach den zwei Trainingswochen ein gutes Gefühl, leider konnten wir gerade in unserer Angriffsleistung nicht mal ansatzweise an die Trainingsqualität anknüpfen. Und dann kannst du mit so einer Angriffsleistung nicht gewinnen. Wir machen zu viele unerzwungene Fehler und verwerfen gegen einen guten Wittenberger Torhüter zu viele freie Bälle. Wir können mit der Defensivleistung zufrieden sein, aber der Angriff hat uns wirklich sämtliche Punkte gekostet.“
Text: Nicolas Neumann













