2. Nov. 2026
[9. Spieltag] HC Burgenland vs. SV Grün-Weiß Wittenberg-Piesteritz 31:29 (13:13)
Es war endlich wieder so weit. Nach fünf Niederlagen in Serie und bisher vier Heimspielen ohne Sieg konnte die erste Männermannschaft des HC Burgenland am Samstagabend gemeinsam mit den Fans die Siegeshymne nach dem Spiel anstimmen. Bis zum ersten Heimerfolg und auch den ersten zwei Punkten unter dem neuen Trainer Rüdiger Bones war es jedoch ein hartes Stück Arbeit.
Zum Reformationstag empfing der HCB den SV Grün-Weiß aus der Lutherstadt Wittenberg. Die Metaphern und sprachlichen Witze dieser Konstellation ersparen wir uns an dieser Stelle. Nach einer durchwachsenen Gesamtvorstellung in der Vorwoche war die Devise für das Heimspiel klar: Hinten sollte wieder Beton angerührt werden und im Angriff konsequenter die Chancen rausgespielt werden. Passend dazu gab auch nach Mirco Fritzsche jetzt Marc Godon wieder sein Comeback im HCB-Dress.
Die Startphase lief gut für die Burgenländer. Im Tor knüpfte Robin Fiedler an der starken Leistung der Vorwoche nahtlos an und im Angriff fand Hannes Rabe wieder zu einer Form zurück, die die Fans lange von ihm vermisst haben. So wurde sich bis zur elften Minute ein 6:3-Vorsprung erzielt, jedoch fanden im Anschluss die Bälle immer seltener den Weg ins Gehäuse der Gäste, weshalb sie nur vier Minuten später das erste Mal wieder ausgleichen konnten. Es entwickelte sich eine Partie auf Augenhöhe, bei der die Bones-Sieben meist vorlegen konnte, Wittenberg sich im Gegenzug jedoch nicht abschütteln ließ. So ging es beim Stand von 13:13 in die Kabinen.
Nach dem Seitenwechsel gerieten die Hausherren zunächst mit 13:14 in Rückstand, konnten sich aber bis zur 41. Minute auf drei Tore absetzen. Doch die Gäste gaben sich weiterhin nicht auf und konnten insbesondere über den starken Philipp Gehlert immer wieder Nadelstiche setzen. Die Partie blieb also weiterhin spannend. In der 50. Minute war es der erwähnte Gehlert, der seine Farben erneut in Führung brachte. Es wurde etwas unruhiger in der Halle. Doch die Burgenländer blieben cool und konnten ihre Führung wiedererlangen. Die Lutherstädter hatten bei noch einer Restminute die Möglichkeit, bei 30:29 den Ausgleich zu erzielen, doch Almir Osmanhodzic konnte das Stürmerfoul ziehen und als Felix Oelke den Ball fünf Sekunden vor dem Ende in die Maschen haute, gab es in der Sporthalle Prittitz kein Halten mehr. Der erste Heimsieg ist da, am kommenden Samstag soll in Pirna auf dem Sonnenstein nachgelegt werden.


























