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Es soll einfach nicht sein

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26. Apr. 2026

[28. Spieltag] SV Oebisfelde vs. HC Burgenland 25:22 (13:12)

Während der Samstag im Wohnzimmer Prittitz mit zwei Siegen und einer gebührenden Verabschiedung von HCB-Legende Kenny Dober nicht besser hätte laufen können, musste die erste Männermannschaft in der Fremde eine Niederlage einstecken. Beim SV Oebisfelde verliert das Team von Trainer Fabian Kunze mit 25:22 und rutscht damit auf den achten Tabellenplatz ab.

Der Spielstand verrät schon, dass es nicht unbedingt schöne 60 Minuten für Offensivliebhaber waren. Während das auf Burgenländer Seite an der kompakt stehenden Abwehr lag, war bei den Hausherren Torhüter Thomas Drese der entscheidende Faktor. Der routinierte Torhüter, der auch schon im Burgenland zwischen den Pfosten stand, war gegen sein Ex-Team besonders motiviert und avancierte wie auch im Hinspiel zu einer teils unüberwindbaren Wand. Deshalb ist die Geschichte des Spiels auch schnell erzählt: Zwar schafften es die Männer um Kapitän Mirco Fritzsche sich reihenweise gute Chancen zu erspielen, jedoch fanden sie nicht den Weg ins Tor. Auf der anderen Seite fand der SVO gerade über Kreisläufer Martin Danowski gute Lösungen, weshalb auch die stabile Defensive die Offensivschwächen nicht kaschieren konnte.

Am Ende steht die zweite Niederlage in Folge. Man wollte ein anderes Gesicht zeigen, schaffte das auch in vielen Fällen, nur wollte der Ball einfach nicht den Weg ins gegnerische Tor finden. Jetzt steht noch eine freie Woche an, in der die Köpfe vielleicht noch einmal frei gemacht werden, damit in den verbleibenden zwei Heimspielen möglichst zwei gute Ergebnisse erzielt werden.

Trainer Fabian Kunze zum Spiel

„Man spürt bei uns die Unsicherheit. Sicherlich aufgrund der fehlenden Erfolgserlebnisse in der letzten Zeit und der immer wiederkehrenden verletzungsbedingten Ausfälle im Team. Dadurch haben wir diesmal große Probleme im Wurf, in der Wurfeffektivität und wir verlieren deutlich das Torhüter-Duell. Übers Spiel hinweg machen wir schon einiges richtig, defensiv wie offensiv, aber scheitern halt diesmal größtenteils am Torhüter. Das ist für uns natürlich unbefriedigend und ich hoffe, dass uns die spielfreie Woche guttut, damit wir in den kommenden Spielen noch einmal zeigen können, was wirklich in uns steckt.“

Text: Nicolas Neumann

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