27. Okt. 2026
[8. Spieltag] SC DHfK Leipzig II vs. HC Burgenland 28:22 (18:9)
Neue Gesichter, neuer Elan und eine neue Marschroute: Die erste Trainingswoche der Männermannschaft des HC Burgenland unter dem neuen Trainer Rüdiger Bones versprach viel für das erste Spiel. Doch am Ende zeigte sich, dass auch ein erfahrener Feuerwehrmann einen Brand nicht sofort allein löschen kann.
Doch von Beginn an sollte es nicht zu Gunsten der Gäste laufen. Zwar stand die Abwehr um Tim Bielzer und den später mit reinrückenden Rückkehrer Mirco Fritzsche über 60 Minuten gut, jedoch lief es im Gegenzug im Angriff überhaupt nicht. Vorsichtig ausgedrückt. Zu wenig Bewegung, eine Vielzahl an einfachen Fehlern und eine unzureichende Abschlussquote verhinderten von Minute eins an, dass der HCB in diesem Spiel als Sieger in Frage käme. So dauerte es bis zur zwölften Minute, ehe der Ball das zweite Mal in die Maschen des Gehäuses der Hausherren einschlug, zu dem Zeitpunkt stand es bereits 7:2. Und auch im weiteren Verlauf des ersten Abschnitts war keine Besserung in Sicht. So zogen die Gastgeber immer weiter davon und konnten mit einem Traumtor kurz vor der Sirene noch den 18:9-Halbzeitstand markieren.
Auch im zweiten Abschnitt war zunächst keine große Besserung in Aussicht, da die Jung-Leipziger bis zur 41. Minute ihre Führung auf 10 Tore ausbauten. Doch bis zum Schlusspfiff zeigten sich dann doch noch einige Lichtblicke. Zum einen der bereits angesprochene kompakte Defensivverbund um Mirco Fritzsche und Tim Bielzer, zum anderen aber auch die Leistung von Torhüter Robin Fiedler, der bei seinem Pflichtspieldebüt in der ersten Männermannschaft mit zahlreichen Paraden auf sich aufmerksam machen konnte. So schmolz der Abstand bis zum Schluss noch auf 28:22. Ein Ergebnis, mit dem man aus Burgenländer Sicht keinesfalls zufrieden sein kann. Dennoch arbeitet die Mannschaft um Bones weiter hart und akribisch, um am Wochenende beim Heimdebüt des neuen Trainers endlich mal wieder zwei Punkte zu holen.
Text: Nicolas Neumann


























